Ermittlung des Vorsteuerabzugs bei einer Führungsholding – EuGH-Vorlage

In einer am 5. März 2014 veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 11.12.2013, XI R 38/12 wurde beschlossen, dem EuGH die Frage der Ermittlung des korrekten Vorsteuerabzugs bei einer Führungsholding vorzulegen. Dabei geht es insbesondere darum, wie bei einer Holding, welche neben dem nicht umsatzsteuerbaren Halten und Verwalten von Beteiligungen auch umsatzsteuerbare und –pflichtige (Geschäfts-)führungsdienstleistungen an (insbesondere) Tochterunternehmen erbringt, die Höhe des Vorsteuerabzugs zu ermitteln ist. Unstrittig ist die Behandlung den vorgenannten Bereichen unmittelbar zuordenbarer Vorsteuern, die entweder vollständig nicht abziehbar oder voll abziehbar sind. Die Aufteilung von Vorsteuern bei nicht einem Bereich zweifelsfrei direkt zuordenbaren Vorsteuern ist Gegenstand der Vorlagefrage an den EuGH.

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Florian Saemann

Florian Saemann

Steuerberater|Partner

Steuerberater seit 2006 und seit 1999 steuerberatend tätig; vor Beginn der selbständigen Tätigkeit als Manager Transaction Tax bei der Ernst & Young GmbH tätig; Tätigkeitsschwerpunkte: ganzheitliche (Steuer-)Beratung, Jahresabschlusserstellung, Steuergestaltung, Unternehmensberatung und Sanierung; Branchenschwerpunkt: Immobilien. Zum Profil