Erwerb von Kleidungsstücke auch keine anteiligen Werbungskosten

Immer wieder hat die Rechtsprechung zuletzt entschieden, dass sowohl privat als auch beruflich genutzte Gegenstände teilweise Werbungskosten darstellen können (zuletzt am Beispiel des Arbeitszimmers, welches keine 100% berufliche Nutzung erfordert). Mit Beschluss vom 13. November 2013 (IV B 40/13) hat der Bundesfinanzhof jedoch entschieden, dass eine Aufteilung bei „Business Kleidung“ (z.B. Anzug, Kostüm) nicht zulässig ist und somit kein Werbungskostenabzug möglich ist. Begründet wird dies damit, dass solche Aufwendungen durch das steuerfreie Existenzminimum abgedeckt seien.

Florian Saemann

Florian Saemann

Steuerberater|Partner

Steuerberater seit 2006 und seit 1999 steuerberatend tätig; vor Beginn der selbständigen Tätigkeit als Manager Transaction Tax bei der Ernst & Young GmbH tätig; Tätigkeitsschwerpunkte: ganzheitliche (Steuer-)Beratung, Jahresabschlusserstellung, Steuergestaltung, Unternehmensberatung und Sanierung; Branchenschwerpunkt: Immobilien. Zum Profil