Nur verordnete Medikamente als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen

Nach einem am 23. August 2013 veröffentlichten Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 8. Juli 2013 (5 K 2157/12) ist Voraussetzung für die Abziehbarkeit von Medikamentenkosten als außergewöhnliche Belastung stets die entsprechende ärztliche Verordnung, um die Zwangsläufigkeit der entstandenen Kosten nachweisen zu können. Damit können eine Vielzahl frei erwerblicher Medikamente, z.B. gegen Erkältungen, nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden.

Florian Saemann

Florian Saemann

Steuerberater|Partner

Steuerberater seit 2006 und seit 1999 steuerberatend tätig; vor Beginn der selbständigen Tätigkeit als Manager Transaction Tax bei der Ernst & Young GmbH tätig; Tätigkeitsschwerpunkte: ganzheitliche (Steuer-)Beratung, Jahresabschlusserstellung, Steuergestaltung, Unternehmensberatung und Sanierung; Branchenschwerpunkt: Immobilien. Zum Profil